Rezension „Das Geheimnis der Madame Yin“ von Nathan Winters

Klappentext
1877: Die Pinkerton Detektivin Celeste Summersteen reist mit der jungen Dorothea Ellingsford von Chicago nach London. Vordergründig soll sie das Mädchen zu ihrer Familie zurückbringen, doch ihr wirklicher Auftrag ist heikler: Eine von Dorotheas Freundin­nen wurde ermordet und die Detektivin soll nun den Mörder finden, da Dorothea selbst in Gefahr sein könnte.

Allerdings gestalten sich die Ermittlungen schwierig: Das Mädchen schweigt beharrlich und die einzigen Hinweise auf den Mörder sind ein Stück Stoff und eine Haarlocke, die im Mund der Toten gefun­den wurden. Dann findet man die Leiche der Opium­königin des East End in der Themse.

Auf der Suche nach Antworten muss Celeste tief in das verderbte Herz Londons vordringen und dabei ihr eigenes Leben riskieren. Dabei ist Inspector Edwards von Scotland Yard, der ihr bei den Ermittlungen hel­fen soll, alles andere als eine Hilfe. Der hartgesottene Polizist mag es nicht, wenn sich Amateure und dann auch noch weibliche, in seine Arbeit einmischen.

Meine Meinung
Als aller erstes vielen Dank an Pro-Talk Verlag für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplares!
Normalerweise sind Kriminalromane ja nun nicht wirklich mein Genre, aber der Klappentext hat mich überzeugt, sodass ich total neugierig auf das Buch war und es mit offenen Armen empfangen habe! Immerhin mag ich historische Romane und London noch mehr!

Spielen tut die Geschichte im Jahre 1877. Ich denke, zum Inhalt selbst brauche ich nicht mehr viel sagen, denn der Klappentext fasst es bereits sehr gut zusammen! Celeste ihre Aufgabe ist jedoch deutlich schwieriger als Gedacht und das Inspector Edwards vom Scotland Yard nicht mit ihr zusammenarbeiten will, macht die Sache nicht leichter. So manche Male musste man über die Ausbrüche Edwards und den Sturkopf von Celeste lachen. Edwards ist jedoch einfach typisch Mann in diesem Buch und spielt seine Rolle hervorragend! Durch seine Art wie er an den Fall und vorallem an die Zusammenarbeit mit der Detektivin herangeht, wirkt die Geschichte authentischer!

Besonders anschaulich beschrieben fand ich jedoch das alte London. Bereits das Cover ist etwas duster, aber es passt perfekt zur Stimmung des Buches. Man konnte seiner Fantasie freien Lauf lassen, wohingegen der Schreibstil an ein par Stellen eher weniger gepasst hat, denn irgendwie fand ich es für das Jahr 1877 zu modern. Auch der Lesefluss war an ein par Stellen nicht so gegeben wie ich persönlich es mir gewünscht hätte, sodass ich zwei, drei Stellen auch doppelt lesen musste um es richtig zu verstehen.
Zum anderen muss ich leider sagen, das ich die Polizei manchmal für wirklich dumm gehalten habe, denn mir war bereits klar wer der Täter ist und ich konnte nicht verstehen, wieso sie da nicht bereits früher drauf gekommen sind. Das tat dem Lesefluss leider auch nicht gut, aber vielleicht braucht man dafür einfach Frauenlogik ;)? Denn die Detektivin hatte diese Vermutung auch bereits eher.

Als Fazit lässt sich sagen: es war einfach zu lesender Roman, mit dem man ein par schöne Lesestunden hatte. Möchte man jedoch wirklich mitfiebern und braucht extrem viel Spannung, würde ich dieses Buch nicht empfehlen, denn es tröpfelt von der Spannung her eher so vor sich hin. Mir fehlte einfach so dieser „Wow-Moment“ in der Geschichte.
Es war nicht schlecht, wird aber auch nicht mein nächstes Lieblingsbuch.

Rezension „Superbia: Deadly Sin Saga“ Band 2 von Lana Rotaru

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Ein Vertrag.
Zwei Seiten.
Drei Personen.
Die erste Todsünde.

Himmel oder Hölle?
Leben oder Tod?

»Du hast verloren, Avery. Jetzt gehört ihr mir!«

 


Textausschnitt

»Nein! Verdammt! Nein! Nein! Nein!« Jedes seiner Worte schallte wie ein Donnergrollen durch den Wald. Blitzschnell richtete Nox seine Aufmerksamkeit auf einen der massiven Bäume und schlug mit beiden Fäusten mehrmals mit erschreckender Intensität und Geschwindigkeit darauf ein. »Das ist deine Schuld! Wenn ich nicht deinetwegen in den Tunnel zurückgemusst hätte, wäre das nicht passiert!« Seine Augen loderten gleißenden hell auf und ich wich zurück. Noch nie zuvor hatte ich eine solche Angst vor ihm gehabt. »Ich wollte dich von Anfang an nicht dabeihaben, weil ich wusste, dass du mir nur im Weg stehen würdest.« Er folgte mir. »Ihr Menschen seid nur Ballast«, spie er mir fauchend entgegen und sein heißer Atem prickelte auf meiner wunden Haut. »Am liebsten würde ich dich hier stehen lassen und in die Menschenwelt zurückgehen, um die letzten Stunden meines Daseins mit willigen Frauen zu verbringen. Aber nein, stattdessen muss ich den Babysitter für dich spielen!«
»Was ist denn los? Wieso bist du auf einmal …« … so grausam … »… ein noch größerer Arsch als sonst?«
»Was passiert ist?« Nox schnaubte herablassend und verengte seine Augen zu schmalen Schlitzen. Sein Blick bohrte sich wie ein Assassindolch in meinen. »Die Fee ist verschwunden! Der einzige Grund, weshalb wir überhaupt an diesem Ort sind und unser Leben riskieren, ist abgehauen!«

Meine Meinung

Nachdem ich „Exordium“, den ersten Band der Deadly-Sin Saga verschlungen habe, war ich mehr gespannt auf den zweiten Band der Reihe, denn durch den öffentlichen Auftritt der Autorin wusste ich: Das wird ein Wälzer!
Mit über 500 Seiten ist der zweite Band mehr als doppelt so dick wie das erste Buch.
Umso besser das ich das eBook gelesen habe, denn das hat mir vermutlich schmerzende Handgelenke erspart!

Ersteinmal zum Cover: Es ist der absolute Oberhammer! Es gefällt mir nochmal mehr als das des ersten Bandes und das, obwohl ich die Farbe grün eigentlich nicht mag, aber es zieht einen einfach magisch an und macht super neugierig auf den Inhalt! Die leuchtenden Farben sind ein echter hingucker, wenn man dann jedoch den Klappentext in einer Buchhandlung liest, weiß man nicht wirklich worum es geht, im Internet wiederrum findet man andere Kundenmeinungen und Textausschnitte, welche schon deutlich mehr Aussagekraft über das Buch haben.

Im zweiten Band geht es um die Todsünde Superbia, das lateinische Wort für Hochmut. Die Protagonistin Avery wird vor die erste Aufgabe gestellt und reagiert genauso wie man es sich von einer guten Prota wünscht! Avery wächst mit ihren Aufgaben und auch die Entwicklung von Adam und Nox fand ich sehr gut.
Besonders angetan hat es mir auch in diesem Band Nox, denn er zeigt einfach: er hat ein Herz ❤

Es viel mir sehr leicht wieder in das Buch zu finden, denn es schließt direkt an den ersten Band an! Was mir außerdem super gefallen hat ist die Liebe zum Detail der Autorin! Ich liebe Bücher in denen man auch etwas über die Hintergründe der Protagonisten erfährt und das ist hier der Fall! Man erfährt alles was man wissen muss, so das zwar immer wieder neue Hintergedanken und Fragen auftauchen, aber andere dafür aus dem Weg geräumt werden, da hat die Autorin ein gutes Gleichgewicht geschaffen!

Bevor ich nun anfange zu Spoilern komme ich lieber zum Schluss…
Also zum Fazit!
Auch in diesem Buch hat sich die Spannung sehr gut gehalten. Das Ende war nur halb so schlimm wie befürchtet und ich bin immernoch total angetan von der Geschichte rund um die Todsünden und kann es kaum abwarten, den dritten Band in meinen Händen zu halten! Außerdem bin ich umso gespannter, welche Todsünde im dritten Band eine Rolle spielt und wie es mit Avery & Co weiter geht!
Das einzige Manko das ich an der Geschichte finde, ist der Klappentext. Andersrum muss ich aber auch zugeben, das ich absolut keine Ahnung habe wie man es besser machen könnte, daher ist dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung meinerseits!

 

 

 

Autorenvorstellung Kati Wepner

Hallo Kati!
Bitte stelle dich in deinen eigenen Worten einmal kurz vor.

Hu Hu :D Ich bin Kati Wepner, seit dem 29.7.2016 diesen Jahres hat sich dann in meinem Alter die böse 3 nach vorne gedrängt, was ich gegen aller Erwartungen knapp überlebt habe 😀 – und zugegebenermaßen lebt es sich gar nicht so schlecht mit 30. Es sind zum Glück auch über Nacht keine grauen Haare und neue Falten erschienen. Ich komme aus Menden. Das ist ein kleiner Ort im Sauerland und wohne jetzt in dem süßen Vorort Halingen.

 

Frage: Hast du ein Vorbild?

Antwort: Schreib-technisch ist definitiv J.K. Rowling mein großes Vorbild. Nicht nur, dass ich quasi mit Harry Potter groß geworden bin, nein, sie hat eine unglaublich natürliche und unbeschwerte Art zu schreiben, die einen einfach nur fesselt. (Kinder und Erwachsene gleichermaßen) Gleichzeitig schafft sie es aber auch, so zu schreiben, dass man komplett in eine andere Welt abtaucht und unfähig ist, das Buch auch nur für eine Sekunde aus der Hand zu legen. Ich weiß noch, dass ich mir damals sogar vor der Schule den Wecker gestellt habe, um noch ein Kapitel Harry Potter lesen zu können. Total verrückt. Vor allem, weil man vorher ja quasi mit dem Buch schon ins Bett gegangen ist und in der Schule dann kaum die Augen offen halten konnte.

Frage: Hast du noch einen anderen Job neben dem Schreiben und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?

Antwort: Mein eigentlicher Job ist bei einer großen Versicherung in Dortmund als Kauffrau für Versicherungen und Finanzen. Schreiben ist für mich mehr eine Art Hobby als ein Job. Wobei, eigentlich sogar mehr wie ein Hobby. Wenn ich genervt oder gestresst bin gehe ich entweder laufen – oder schreibe. Bei schlechtem Wetter dann meistens letzteres 😀 … das entspannt mich total, weil man quasi seine Umwelt  abschaltet (samt Stress und Sorgen) und sich seine eigene Welt zusammen schreiben kann.

Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen und hast du bestimmte „Rituale“ beim Schreiben?

Antwort: Wie bin ich zum Schreiben gekommen. Eigentlich war ich schon immer jemand der gerne und – zum Leidwesen meiner Lehrer – viel geschrieben hat. In der Schule wurden dann wegen mir sogar irgendwann Wortbegrenzungen bei Aufsätzen eingeführt. Diese habe ich dann natürlich regelmäßig überschritten 😀 In der 6. Klasse habe ich dann sogar Geschichten kapitelweise an Mitschüler verkauft … und so hat sich das dann langsam gesteigert.

Rituale hab ich glaub ich nicht. Ich brauche nur Ruhe zum Schreiben – ein Fernseher oder Radio im Hintergrund sind bösartige Störenfriede und werden direkt ausgeschaltet. Und wenn ich schreibe, dann schreibe ich. Im Notfall bis mir die Augen zufallen. Manchmal auch nur eine Viertelstunde. Ich muss in Stimmung sein. Sonst wird das bei mir eh nichts.

Frage: Kannst du uns erklären was du beim Schreiben fühlst? Ob bei Traurigen, Lustigen oder Spannenden Szenen?

Antwort: Ich muss zugeben, dass ich bei traurigen Szenen auch oft schlucken muss oder Pipi in den Augen habe. Also man fühlt schon stark mit seinen Figuren mit. Was aber glaube ich auch gut so ist, da es einem dann leichter fällt, die Gefühle die man selbst grade fühlt in Wörter zu verpacken. Von daher ist es sogar echt hilfreich.

Frage: Warum hast du dich für die Genres deiner Bücher entschieden? Zu Welchem Genre zählst du deine  Bücher?

Antwort: Mhmmmm, das ist etwas schwierig. Also ich denke schon, dass mein Buch ins Fantasy Genre fällt. Allerdings gemischt mit einer Prise Liebesroman und einem Teelöffel Thriller. Falls man das so sagen kann.

Da ich selbst gerne diese Genres lese, hat sich das irgendwie von alleine so  ergeben und war nicht von vornherein geplant.

Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leicht, danach etwas Neues zu schreiben? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse, Lieblingsorte, Lieblingsmusik?

Antwort: So genau kann ich das leider gar nicht sagen. Mein erstes Buch habe ich mit 15 geschrieben. Immer wenn mir langweilig war oder ich Zeit hatte, habe ich geschrieben. Als dann eine Bekannte ihr Werk veröffentlicht hat, fiel mir ein, dass es eigentlich traurig ist, dass meine Geschichte ungelesen in der Schublade vor sich hin vegetiert. Also habe ich mich hingesetzt und das zweite Buch geschrieben und dann beides an verschiedene Verlage geschickt. Und ich hatte dann wirklich Glück, dass einer angebissen hat 😀 freu!!!!

Die Ideen an sich kommen eigentlich direkt beim Schreiben. Manchmal lese ich die am Vortag neu geschriebenen Kapitel am nächsten Tag aber auch, und denke dann,  dass mir die Richtung in die es sich grade entwickelt nicht gefällt. Dann lösche ich alles wieder. Sehr produktiv also 😀

Frage : Sind deine Bücher alles Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?

Antwort: Also bis jetzt habe ich ja 2 Bücher geschrieben. Teil 1 und 2 der Schattenherrscher Reihe. Es folgt auf jeden Fall noch ein 3ter Teil. Daran arbeite ich grade. Wer weiß was mich dann anlächelt und zu Papier gebracht werden will.

Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass dein Buch erschienen ist?

Antwort: Das ist wirklich ein Wahnsinns Gefühl. Es ist schon „cool“, wenn man seinen Namen bei Amazon eingeben kann und dann „was kommt“. Und es ist immer wieder ein irres Kompliment wenn man von Leuten z.B. auf der Arbeit angesprochen wird, die dann wirklich richtig mitfiebern und zum Beispiel sagen, der doofe Caleb oder der armer Jake. Was mich auch echt gerührt hat, war wie viele Leute aus meinem Umkreis das zweite Buch vorbestellt hatten – und mir dann natürlich auch gesagt haben, wie sehr sie sich schon darauf freuen. Da geht einem echt das Herz auf!!!! Das ist mega schmeichelhaft. Vor allem, weil ich wirklich NIE damit gerechnet hätte, dass es überhaupt jemals jemand liest … !

Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?

Antwort: Die Ideen kommen zum Glück beim Schreiben. Manchmal habe ich auch eine Idee für etwas was eigentlich erst 5 Kapitel weiter hinten passen würde. Dann schreibe ich das einfach schon auf und füge es hinterher zusammen. Wenn es dann passt…. manchmal lösche ich es auch oder schreibe es um. Je nachdem.

Frage: Kommen dir die Ideen beim Schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?

Antwort: Einen Notizblock oder so habe ich nicht dabei. Aber ein Handy :DDDD Wenn mir dann doch mal eine spontane Idee kommt, oder mir plötzlich etwas auffällt was mir dann auf einmal nicht mehr ganz schlüssig erscheint, dann schreibe ich mir eine Mail. An mich selbst sozusagen. Das ist aber echt selten. Bis jetzt kommt beim Schreiben zum Glück alles von selbst. Ich hoffe natürlich, dass das so bleibt ….!

Frage: Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans?

Antwort: Erwartungen habe ich eigentlich nicht wirklich. Da ich wie gesagt niemals damit gerechnet hätte, dass die Bücher überhaupt jemals von jemandem gelesen werden. Von daher bin ich wirklich nur total happy wenn sich Leute daran erfreuen und einfach nur für ein paar entspannte Stunden in eine fremde Welt eintauchen könne. So wie ich es selbst ja auch gerne bei andern Büchern mache.

Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?

Antwort: Ich gehe unglaublich gerne laufen, oder zum Sport. Yoga, Zirkeltraining, Pilates oder Body Workout. Hauptsache man kann sich auspowern und Stress abbauen – ich liebe es wie entspannt man danach immer ist. Dann lese ich natürlich total gerne – leider kommt auch das aus zeittechnischen Gründen viel zu kurz. Der Tag müsste einfach mehr Stunden haben. Ich gehe leider auch total gerne shoppen – sehr zum Leidwesen meines Kontostandes. Ansonsten gehe ich, wie wahrscheinlich jeder andere auch, gerne ins Kino oder unternehme etwas mit Freunden.

Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?

Antwort: Das wäre ein heimlicher Traum von mir. Mal schauen – vielleicht erfüllt er sich ja irgendwann … Man muss ja auch Ziele haben auf die man hinarbeiten kann!

Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung?  Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?

Antwort: Mein Kopf sprudelt über vor Ideen – wäre da nur nicht die fehlende Zeit ;X aber ich hoffe, dass das nächste Jahr etwas ruhiger wird und ich mich dann wieder viel mehr meinem Lieblingshobby widmen kann. Dieses Jahr war leider etwas stressig (Wir haben renoviert, geheiratet und ich hab noch meine Gruppentrainer B-Lizens gemacht – das war doch alles zeitintensiver als gedacht.) – aber ich hoffe doch sehr, dass ich ab jetzt wieder regelmäßig in die Tasten hauen kann 😀

Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.

Antwort: Ich hoffe gut 😀 Klar, über positive Kritik freut man sich natürlich mehr. Aber ich freue mich eigentlich auch über negative. Weil ich nur dadurch besser werden kann. Auch für Ideen bin ich generell sehr offen.

Frage: Schreibst du noch unter anderen Namen?

Antwort: Nein bis jetzt nicht. Wobei es schon cool wäre ein Pseudonym zu haben. Es wäre bestimmt auch interessant, ob man dann anders schreibt, weil man sich ja quasi als andere Person ausgibt. Kommt auf jeden Fall mal auf meine „irgendwann mal – To-Do – Liste“ 😀

Frage:  Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?

Antwort: Ich freue mich immer tierisch über Buchkritiken. Meine erste habe ich wirklich ausgedruckt und ganz feierlich eingerahmt. (Die hängt jetzt neben meinem ebenfalls eingerahmten Buchvertrag vom Verlag) – das war auch so ein besonderer Moment. Wenn sich auf einmal jemand meldet und wirklich sagt, dass sie mein Buch veröffentlichen wollen. Damit hatte ich wirklich gar nicht gerechnet und war entsprechend sprachlos – aber über glücklich!!!! 😀

Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?

Antwort: Ich befürchte mein Leben ist relativ langweilig und normal. Ich bin eine kleine Küchenkatastrophe und habe es sogar geschafft in einem Thermomix – den hatten wir zum Testen – Essen anbrennen zu lassen. Dass das Ding nicht explodiert ist, war alles. Ansonsten habe ich leider auch keinen grünen Daumen und hasse Rasenmähen. Meistens gewinne ich mit dem Argument, dass ich ja Heuschnupfen hätte und mein Mann opfert sich. 😀 Und ich liebe Spongebob … ! Mhmm, wie gesagt, alles sehr undramatisch. Kann ja noch werden 😀

 

Erschienen sind die Bücher im ISEGRIM VERLAG
in der Spielberg Verlag GmbH

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#TodsündenApril – Heute bei mir: Völlerei

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Hallo zusammen!
Seit dem 01.04.2017 sind nun schon einige Blogger dabei…! Wir veranstalten den Todsünden April zu der „Deadly Sin Saga“ von Autorin Lana Rotaru!

Heute ist die 6. Sünde „Völlerei“ an der Reihe.

Aber was ist das überhaupt? Völlerei?

Tzja… der Duden sagt, es ist ein Substantiv, feminin und das der Gebrauch eher abwertend ist, besonders häufig wird es aber auch nicht benutzt.
Die Bedeutung des Wortes ist: üppiges und unmäßiges Essen und Trinken

Die Völlerei ist in gewissem Sinn das Gegenstück zum Geiz: wo der Geiz alles festhält und nicht mehr loslässt, was er in seinem Besitz hat, so nimmt die Völlerei alles auf und verschlingt es.

Völlerei hat kein Bewusstsein für Grenzen und für das richtige Mass. Es steht der Gedanke dahinter: ich muss jetzt alles nehmen, was ich bekommen kann, morgen wird es nicht mehr da sein.

Im Mittelalter galt das als Völlerei und Todsünde. Heute ist es zumindest aus gesundheitlicher Sicht bedenklich. Hinter der Schwierigkeit, rechtzeitig aufzuhören mit z.B. zu essen, steckt die Genusssucht des Menschen.

Ursprünglich sollte Völlerei das Überleben absichern. Zu Zeiten der Jäger und Sammler hatte Völlerei einen Sinn: Gab es mehr Nahrung, als man nötig hatte, wurde auf Vorrat gegessen, um besser überleben zu können, wenn sie wieder knapp wurde.

Heute ist ein solches Verhalten nicht mehr sinnvoll, denn nicht nur das Nahrungsangebot, auch die Nahrungsmittel haben sich verändert. Sie enthalten weniger Ballaststoffe und mehr Kalorien in weniger Volumen, dadurch kommt es schnell zu Übergewicht.

Aber nicht nur essen hat mit Völlerei zu tun, sondern auch die Selbstsucht, selbst in der Wirtschaft heißt es „Eine Wirtschaft, die darauf ausgerichtet ist, mehr und mehr Gewinn zu machen, lebe in nennenswertem Umfang von Völlerei. Oft mit negativen Konsequenzen für Umwelt und die Gesundheit.“
Der wirtschaftliche Erfolg vieler Unternehmen hänge zu einem großen Teil davon ab, dass über das notwendige Maß hinaus konsumiert wird.

Laut Wikipedia ist die Völlerei die Charaktereigenschaft, das Laster eines Menschen, die ihn zu einem ausschweifenden und maßlosen Leben führt. Nach katholischer Lehre lässt das den Menschen undankbar gegenüber Gott und der Gabe des Lebens werden. Die Strafe für diese Todsünde ist danach die Verbannung in die Hölle und das Erleiden ewiger Schmerzen. Auch deshalb führen Nonnen, Mönche und gläubige Christen ein bescheidenes Leben. Der Völlerei steht somit die christliche Tugend der Mäßigung gegenüber.

Völlerei kostet Lebensjahre – und kann für die Gesundheit auch heute noch zur Todsünde werden.

Der Weg aus der Völlerei besteht in der Erkenntnis: es ist immer alles da, was ich benötige.

Wo ich während meiner Recherchen drauf gestoßen bin, ist dieses Video von der TV-Serie Galileo. (Klicke HIER)
Hier einmal die 7 Sünden im Überblick
  • Superbia: Hochmut (Übermut, Eitelkeit, Stolz, Ruhmsucht)
  • Avaritia: Geiz (Habgier, Habsucht)
  • Invidia: Neid (Missgunst, Eifersucht)
  • Ira: Zorn (Wut, Vergeltung, Rachsucht)
  • Luxuria: Wollust (Unkeuschheit)
  • Gula: Völlerei (Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)
  • Acedia: Trägheit des Herzens / des Geistes (Faulheit, Überdruss)

Ihr fragt euch nun, warum der erste Teil Exordium heißt? Nun… das habe ich mich auch gefragt! Immerhin geht es um die Todsünden und Exordium heißt keine von ihnen… Exordium bedeutet jedoch soviel wie „Einleitung“ und Exordium ist der Beginn der Buchreihe! Ob es tatsächlich so ist… das weiß nur die Autorin 😉

 

Zur Erinnerung… diese Todsündenbeiträge sind auch zeitgleich ein wundervolles Gewinnspiel, das die Autorin veranstaltet!
Denn hier zählt… nur wer die Beitrag unter dem Hashtag

#TodsündenApril 

verfolgt kann gewinnen!

 

Hier habe ich die Textschnipsel, welche die Autorin für euch auf FACEBOOK gepostet hat, zusammengetragen! ❤ Die Schnipsel kommen aus den Büchern der Deadly Sin Saga!
Klickt einfach auf die verschiedenen Wörter ❤

Wollust

Jähzorn

Neid/Eifersucht

Hochmut

Gier

Das waren 5… das heißt, zwei Stück fehlen noch! Eine davon habe ich euch soeben vorgestellt- die Völlerei.
Auf der Facebookseite der Autorin findet ihr den Großteil der Beiträge geteilt, oder halt unter dem #TodsündenApril !
Viel Spaß beim lesen!

Autorenvorstellung Joshua Tree

Hallo Joshua!
Bitte stelle dich in deinen eigenen Worten einmal kurz vor.

Mein Pseudonym für Fantastisches ist Joshua Tree, neugierige Geister finden meinen echten Namen aber recht einfach heraus 🙂 ! Ich bin 30 Jahre alt, komme gebürtig aus der Rattenfängerstadt Hameln und habe einen Mix aus Kommunikationspsychologie, Journalismus und Personalmanagement studiert. Ich bin schon seit Mitte des Bachelorstudiums selbstständig, habe mal eine kleine Agentur geleitet, bei der BILD gearbeitet und schon sehr lange als Kommunikationstrainer. Außerdem habe ich einen Lebensratgeber beim Ullstein Verlag veröffentlicht.

Frage: Hast du ein Vorbild?

Nicht wirklich. Ich habe Vorbilder für verschiedene Lebensbereiche. Ich finde Anthony Robbins zum Beispiel sehr eindrucksvoll und inspirierend als berufliches Vorbild. Als Autor schätze ich John Keats, bzgl. Verlässlichkeit meinen Vater. Bzgl. Psychohygiene meine Mutter. Außerdem ist mein großer Bruder ein sehr großes Vorbild für mich.

51IpXRy-RNL._UX250_Frage: Hast du noch einen anderen Job neben dem schreiben und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?

Ich reise momentan als Abenteurer gemeinsam mit meiner Freundin für längere Zeit um die Welt. Wir reisen über Stock und Stein und Abseits von allen Touristen mit Motorrad und Fahrrad und bald wohl auch mit dem Kanu. Ich liebe verrückte Sachen und die Natur. Vor der Reise habe ich als Kommunikationstrainer gearbeitet und in der Supervision. Außerdem ein halbes Jahr für das Rote Kreuz in der Flüchtlingshilfe – da wurde ich neben der Supervision ins Qualitätsmanagement gesteckt :)!

Frage: Wie bist du zum Schreiben gekommen und hast du bestimmte „Rituale“ beim schreiben?

Meine Talente sind überschaubar, allerdings gehören Sprechen und Schreiben dazu. Ich liebe es große Seminare zu halten vor 100-200 Menschen. Ich spreche einfach gerne und halte auch regelmäßig Vorträge, meist zu Coaching- und Kommunikationsthemen.

Geschichten schreibe ich schon seit ich klein bin – aber das ist ja irgendwie das absolute Autorenklischee :). Ich bin überzeugter Nerd und habe schon als Kind viel Historien- und Westernfilme gesehen und viel Fantasy gelesen. Ab da geisterten dann genug Ideen und Geschichten für mehrere Leben in meinem Kopf herum.

 Bzgl. der Rituale. Ich schalte alles außer meinem Schreibprogramm und Wikipedia aus. Manchmal höre ich Two Steps From Hell im Hintergrund, weil es einfach episch ist und ich Epizität liebe. Ich weiß, dass es dieses Wort nicht gibt, aber das sollte sich ändern :). Es ist gut keine Ablenkung wie Facebook etc. zu haben, weil es mich aus dem Flow bringt. Außerdem bin ich Fan des Discovery Writing – ich arbeite also die Welt, das Story Gerüst und die Charaktere aus und schreibe dann drauf los, lasse mich innerhalb des groben Story Rahmens überraschen, wo mich die Reise hinführt. Das ist dann auch für mich sehr spannend!

Frage: Kannst du uns erklären was du beim schreiben fühlst? Ob bei Traurigen, Lustigen oder Spannenden Szenen?

Viel. Ich bin eigentlich ein introvertierter Träumer, auch wenn sich das bei meiner Arbeit, z.B. bei Vorträgen, Seminaren oder im Coaching ändert und ich sehr extrovertiert bin. Das ist ein wenig seltsam, aber so ist es eben :). Beim Schreiben vertiefe ich mich in meiner introvertierten Seite, versuche nachzufühlen, was die Charaktere durchmachen. Ich kann nicht sagen, dass ich dann zu Tränen gerührt wäre oder dergleichen, da immer noch eine Distanz zum Geschriebenen da ist, aber die Stimmung manifestiert sich schon in mir. Meist fühle ich mich wie in einem Film, rufe innerlich: „Das ist cool!“, oder „wow, das sieht episch aus vor meinem inneren Auge!“

51DRlNyqigLFrage: Warum hast du dich für die Genres deines Buches entschieden? Zu Welchem Genre zählst du dein Buch?

Pilgrim ist eine High Fantasy Saga. Ich lese selbst am liebsten Fantasy und Science-Fiction. Vielleicht schreibe ich nach der Pilgrim Saga also auch mal eine Science-Fiction Reihe. Wahrscheinlich sogar ganz sicher.

Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leicht, danach etwas Neues zu schreiben? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse, Lieblingsorte, Lieblingsmusik?

Ich habe etwa zwei Jahre für Pilgrim 1 und 2 gebraucht, die ich zusammengeschrieben habe. Das ist inklusive Korrekturlesen, dem Einfügen von Feedback von Freunden etc. und nebenbei Arbeiten. Die nächsten Bände dürften also deutlich schneller fertig sein! Ich habe weder Lieblingsorte, Musen oder Lieblingsmusik. Früher habe ich viel Metal gehört, heute ist mir das etwas zu stressig und ich höre eher Dinge wie Schandmaul, oder auch vermehrt Pop. Meist aber mag ich es ruhig.

Frage: Ist dein Buch ein Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?

Pilgrim wird insgesamt sechs Bände haben. Der zweite Band erscheint noch in diesem Monat.

Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass dein Buch erschienen ist?

Ich bin sehr aufgeregt. Das liegt daran, dass ich natürlich möglichst viele Leser erreichen und an meinen Geschichten teilhaben lassen möchte. Da ich bisher einen Verlag hatte ist die Umstellung auf Selfpublishing gar nicht so einfach und es ist als müsste ich wieder Schwimmen lernen.

Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?

Die Ideen sind einfach da. Aber ich denke sie hätten nicht gedeihen können ohne Inspiration von meinen Lieblingsautoren Robert Jordan und Tad Williams! Auch Peter F. Hamilton, ein grandioser Wortkomponist oder Dan Simmons faszinieren mich sehr und haben auch an meiner Idee zu Pilgrim mirgewirkt.

Ohne Unterstützung wäre ich nicht da wo ich jetzt bin. Meine Mutter hat mich immer ermutigt zu schreiben und mein Talent zu formen. Mein Bruder Raphael und meine beste Freundin Maren haben viel Korrekturgelesen und mich immer wieder ermutigt Pilgrim zu veröffentlichen. Es gibt nichts Schöneres, als wenn Menschen an dich glauben. Ohne meine Freundin Ellada, die mich bei wirklich allem unterstützt hätte ich nicht diese grandiose Karte im Buch und ohne meinen Freund Kai hätte ich nicht das tolle Cover. Du siehst: Ohne Unterstützung kein Pilgrim :)!

Frage: Kommen dir die Ideen beim Schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?

Beides. Die meisten Ideen entwickle ich beim Schreiben. Aber ich habe auch immer eine Word Datei für Notizen offen, damit ich Details nicht vergesse. Wäre ja zu blöd, wenn sich die Haarfarbe von einem Protagonisten plötzlich ändert :)!

Frage: Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans?

Ganz ehrlich: Ich möchte, dass Pilgrim zu den erfolgreichsten Indie-Fantasy-Reihen wird. Aber das ist wahrscheinlich klar, auch wenn nur wenige Autoren das zugeben möchten. Wenn du etwas schreibst, auf das du stolz bist, möchtest du möglichst viele Leser erreichen und ihnen die Freude am Lesen vermitteln, die du selbst von anderen Autoren empfangen hast. Und ich würde mich riesig freuen, viel mit Lesern in Kontakt zu kommen.

Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?

Oh ja, das Leben dürfte gerne länger sein: Ich liebe Motorradfahren, gerne Offroad, Laufen und Kickboxen, ich liebe Reiten, Kanufahren, Rafting und ich liebe Reisen, Computerspielen, Pen&Paper Rollenspiele, Lesen, Kochen…

Frage: Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?

Leider nein. Ich denke dafür müsste ich erst einmal genug Erfolg haben und natürlich wieder zuhause sein. Momentan bin ich ja auf der anderen Seite des Globus…

Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.

Von Kritik bin ich zuerst ganz ehrlich schockiert oder getroffen, da ich kritikempfindlich bin. Gleichzeitig habe ich in meinem Leben aber viel an mir gearbeitet und akzeptiere dieses Gefühl einfach als normal. Mittlerweile sehe ich in Kritik also auch ein Geschenk und ich weiß: An jeder noch so negativen oder übertriebenen Kritik ist immer ein kleiner wahrer Kern, man muss nur ehrlich zu sich selbst sein und dann sieht man die Chancen, die Kritik einem eröffnet. Ich bin nicht perfekt und werde es nie sein, aber ich kann mich verbessern. Das geht nur über Kritik. Das Leben ist Veränderung, Kritik ist ein Anstoß zur Veränderung, alles andere ist nur emotionales Beiwerk, wie zum Beispiel wütende Kritik. Aber auch das ist Menschlich und okay. Über Lob freue ich mich natürlich, wie jeder andere Mensch auch – das kann mir den ganzen Tag verschönern.

Frage: Schreibst du noch unter anderen Namen?

Ja, unter meinem richtigen Namen schreibe ich, wie weiter oben erwähnt, Ratgeber beim Ullstein Verlag.

Frage: Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?

Die Zufriedenheit, mich durch die schier endlosen Korrekturen zu kämpfen. Ich mag das nicht. Wenn es vorbei ist freue ich mich darum immer wie ein Schneekönig.

Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung?  Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?

Wenn es genug Leser gibt, die denken ich könnte tatsächlich schreiben und ihnen eine Freude machen, werde ich sehr lange für sie schreiben. Die Warteschlange noch nicht erzählter Geschichten ist lang und ungeduldig :)!

Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?

Was den ein oder anderen überraschen mag ist folgendes: Auch ich habe Das Lied von Eis und Feuer/ Game of Thrones gelesen. Vor etwa 18 Jahren, noch bevor es irgendjemand kannte. Ich habe aber nach der roten Hochzeit aufgehört die Serie zu lesen, weil sie mir nicht mehr gefallen hat. Ich weiß, dass das scheinbar dem Mainstream widerspricht aber ich mag Bücher nicht, die zu negativ sind, wo gute Charaktere auf brutale Weise misshandelt und getötet werden und ich mag keine Vergewaltigungsszenen. Die Welt hat schon genug Leid und Elend, das muss ich mir nicht in kondensierter Form ins Wohnzimmer holen. Ebenso wenig mag ich ein unübersehbares Heer an Nebenfiguren, für die man ein Glossar braucht. Ich finde es gut Schockmomente zu haben und für Wendungen zu sorgen. Aber am Ende des Tages möchte ich mich als Leser nach der Lektüre besser fühlen und nicht schlechter. Ich mag lieber klassische Heldengeschichten wie das Rad der Zeit, die Saga der Großen Schwerter oder Herr der Ringe.

Außerdem würde ich mich als recht sensibel und emotional beschreiben, weshalb ich gerne die Gefühlswelt von Charakteren auskundschafte. Allerdings zeige ich diese Eigenschaften anderen Menschen nicht gerne, obwohl ich anderen immer den Rat geben würde genau das zu tun. Zum Glück sind die meisten meiner Freunde weiblich, ich finde Männer können und sollten sehr viel von den Frauen dieser Welt lernen. Darum mag ich auch starke weibliche Charaktere :)!

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Kurzbeschreibung

Der Auftakt zur sechsteiligen Pilgrim Saga!

Aus den Wellen eines endlosen Ozeans erhebt sich der Berg Pilgrim. Unter der Herrschaft ihres unsterblichen Anführers, dem Hüter der Seelen, vollbringen seine Bewohner wahre Wunder mit ihrer mystischen Magie, dem Hatori. Quelle ihrer scheinbar grenzenlosen Macht ist die Weltenblume, ein uraltes, mysteriöses Wesen, das tief im Herzen des Berges schlummert. Doch für ihre Magie fordert sie einen Preis: Den Wahnsinn.

Magnus, Prinz von Pilgrim und seine Freundin Tzunai müssen bald herausfinden, dass sich hinter den scheinbar grenzenlosen Wundern ihrer Heimat weitaus mehr verbirgt als sie ahnen. Ist der einsame Berg tatsächlich so einsam, wie sie seit ihrer Kindheit gelernt haben? Warum darf kein Pilgrim älter als 40 Sommer werden? Wohin verschwinden ihre Nachbarn? Welches Geheimnis steckt hinter der Weltenblume?

Als Magnus und Tzunai ihre gemeinsame Suche nach Antworten beginnen, ahnen sie noch nicht, dass sie Pilgrim für immer verändern werden, denn die Rebellion hat gerade erst begonnen. Ihr Ausgang ist ungewiss, die Konsequenzen verheerend und während ein magischer Krieg entflammt, richten sich die Blicke finsterer Mächte auf den einsamen Berg, die seit Jahrtausenden auf diesen Moment gewartet haben.

Alle Bände der Pilgrim Saga im Überblick:
1. Pilgrim 1: Rebellion
2. Pilgrim 2: Die Verlorenen (in Kürze)
3. Pilgrim 3: Die Geächteten (in Vorb.)
4. Pilgrim 4: Die Magier (in Vorb.)
5. Pilgrim 5: Die Zerstörer (in Vorb.)
6. Pilgrim 6: Die Erlöser (in Vorb.)

Rezension „Winterstern“ eine Anthologie aus dem Sternensand Verlag

 

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Was ist ein Winterstern? Ein magisches Artefakt? Ein verwunschener Ort? Eine verzauberte Person? Oder etwas, das gar nicht greifbar ist?
Lasst euch in fremde Welten entführen, lernt fantastische Legenden kennen, kämpft für die Gerechtigkeit, Liebe oder Freiheit, erlangt Ruhm und Ehre, erfahrt, was wirklich zählt im Leben.
Dies ist eine Fantasy-Anthologie, die euch zum Lachen, Lieben, Gruseln, Träumen, Hoffen und Bangen einlädt.
Herausgeber: C.M. Spoerri
Beteiligte Autoren: Jasmin Aurel, Jamie L. Farley, Tara Florents, Christina Krüger, Juliane Maibach, Regina Meißner, Anne Neuschwander, Janine Prediger, Madeleine Puljic, Miriam Rademacher, Veronika Rothe, Maya Shepherd, Nele Sickel, Henrik Sturmbluth, C.M. Spoerri, Sabrina Weisensee
Meine Meinung
„Winterstern“ ist eine Anthologie aus dem Sternensand Verlag und die erste die ich gelesen habe! Ich habe mich also komplett überraschen lassen, was mich erwartet. Ich wusste nur eines: es ist ein Buch, geschrieben von vielen mir bekannten aber auch unbekannten Autoren!

Insgesamt beinhaltet dieses Buch 16 Kurzgeschichten unterschiedlichster Art, wovon mir eine mal besser als die andere gefallen hat, aber alle waren einfach nur auf ihre eigene Art etwas besonderes! In allen Geschichten geht es um den „Winterstern“.
Jeder Autor hat seine ganz eigene Interpretation von einem Winterstern, ob Mensch, Tier, Gegenstand oder ein Stern selbst. Man lernt von Geschichte zu Geschichte einen anderen Autor und seinen Schreibstil kennen, was mir besonders gefallen hat, denn nun habe ich einige für mich neue Autoren entdeckt.

Nicht alle Geschichten waren supertoll, aber das bleibt bei so einer Menge wohl nicht aus, zumal es von Leser zu Leser anders sein wird. Mir haben vorallem die romantischen und High-Fantasy Geschichten überzeugt!

Das Cover ist wieder ein richtiger Hingucker geworden, welches sehr gut zu dem Buch passt!

Fazit
Winterstern ist ein Buch mit einer großen Bandbreite. Man hat die Möglichkeit in den verschiedenste Geschichten abzutauchen und sich beim lesen einach zu entspannen. Es wird romantisch und abenteuerlich zugleich. Fakt ist, das es 362 Seiten voller Lesespaß sind und für jeden der gerne Fantasy liest etwas dabei ist! In meinen Augen ist es eine gelungene Fantasy Antholigie.

Enthaltene Geschichten
Jasmin Aurel – Gewispert
Jamie L. Farley – Verloren
Tara Florents – Entflammt
Christina Krüger – Schneeweiß
Juliane Maibach – Windstill
Regina Meißner – Vergangen
Anne Neuschwander – Allein
Janine Prediger – Bleich
Madeleine Puljic – Erwählt
Miriam Rademacher – Ahnungslos
Veronika Rothe – Ganz
Maya Shepherd – Vereist
Nele Sickel – Getäuscht
C. M. Spoerri – Selbstlos
Henrik Sturmbluth – Ruhmreich
Sabrina Weisensee – Hölzern

Rezension „Elesztrah – Asche und Schnee“ (Band 2) von Fanny Bechert

cover-elesztrahKlappentext
Während sich die Bewohner Elesztrahs in Frieden wähnen, bleibt die Beziehung zwischen Lysanna und Aerthas angespannt. Die Pläne des Elfenkriegers stehen wie eine Mauer zwischen ihnen und gleichgültig, wie sehr sie sich bemühen – eine gemeinsame Zukunft scheint unmöglich zu sein. Lysanna sieht schließlich nur noch einen Ausweg: Sie will ihr Schicksal selbst bestimmen, auch wenn sie sich dem Hüter der Zeit entgegenstellen muss. Doch in den Lauf der Dinge einzugreifen, ist nicht so leicht, wie es sich die Jägerin vorstellt. Denn die Schicksalsweberin lässt sich die Fäden nur ungern aus der Hand nehmen. Zudem bahnt sich in Elesztrah eine weitere Bedrohung an, die nicht nur Aerthas’ Leben in Gefahr bringt …

Zum Buch
Autor: Fanny Bechert
Titel: Elesztrah – Asche und Schnee
Erscheinung: 02.04.2017
Verlag: Sternensand Verlag

Ihr bekommt das Bch und eBook in allen gängigen Portalen! Und im Verlagsshop sogar signiert mit passenden Goodies!

Meine Meinung
Ja, womit fange ich am besten an? Ich versuche einfach mal, nicht auf den Inhalt einzugehen, denn dann werde ich zu 100% spoilern, aber diese Rezension ist SPOILERFREI!

Der erste Band der mehrteiligen Reihe, hat uns mit einem wirklich fiesen Cliffhanger zurück gelassen! Um in die Geschichte rein zu kommen, hatte ich zuerst die letzten 3 Kapitel von Band 1 nochmal lesen wollen, doch dies war garnicht nötig, denn ich war sofort wieder in der Geschichte drin, als wäre es nicht schon Monate her, das ich Band eins gelesen habe! Das war ein wahnsinnig tolles Gefühl! Was mir besonders gefallen hat, war das direkte anknüpfen an den ersten Band, denn ich persönlich mag es nicht, wenn die gleiche Geschichte bzw. der Folgeband anfängt mit „Monate nachdem…“ „Einige Wochen später…“ „Jahre danach….“ etc.!

Was mir im Gegensatz zum ersten Band jedoch aufgefallen ist: es viel mir noch leichter das Buch in einem Rutsch zu lesen! Der Schreibstil ist sehr schön, es gibt keine unnötige Unterbrechungen bei denen man denkt, wieso ist das aufmal so? Im Gegenteil. Es passieren einige überraschende Dinge im Laufe der Geschichte, besonders da wo man es nicht erwartet… jedoch ist es genau an der richtigen Stelle um den Spannungsbogen weiter aufzubauen! Das Buch aus der Hand zu legen war praktisch unmöglich! Natürlich war diese Spannung nicht von Anfang an dort, es ging eher mit neugierig machen los, sodass ich einfach wissen wollte, wie es weiter geht. Und genau das muss ein gutes Buch für mich haben.

In der Geschichte selbst ging es natürtlich um Aerthas und Lysanna, jedoch nicht nur. Was besonders toll war, ist die Geschichte um das Land „Elesztrah“ selbst. Wie es mit dem Land weiterging nachdem… (Nein, das kann ich euch leider nicht verraten, das wäre ein zu großer Spoiler für alle die Band eins nicht kennen 😀 )

Besonders gefreut habe ich mich über die Aufmerksamkeit die Lysannas Tochter in diesem Buch bekommt. Fayori. Ich habe es so im Gefühl, das wir sie noch sehr viel genauer kennenlernen werden!

Fazit
Ich bin einfach nur überwältigt von diesem Buch! Es war spannend, emotional und fesselnd!
Das Buch hat mich nicht ganz so gefühlstechnisch zerstört zurückgelassen wie Band 1, dennoch kann ich es nicht erwarten in die kunterbunte, tolle Welt von „Elesztrah“ zurück zu kehren! Und ein Tipp am Rande: fangt Band 2 nicht an zu lesen, wenn ihr arbeiten müsst, am nächsten morgen früh hoch müsst, oder Termine habt die ihr nicht verlegen könnt!

Meine Meinung zu Band 1 findet ihr HIER!