Rezension „Die Kinder der Prophezeihung: Dämon“ von Sina Nink

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Der zwölfjährige Dämon ist in einem Heim aufgewachsen. Dort wird er wegen seines auffälligen Mals auf dem Oberkörper verachtet und gequält. Eines Nachts wird er dort herausgeholt und zu Old Map gebracht. Hier erfährt er vieles, was ihn häufig überfordert, denn sein Land und dessen Menschen werden bedroht. So reagiert er oft ohne nachzudenken, was ihn mehr als einmal in schmerzliche Situationen bringt.
Schafft er es trotz allem, seinen Platz in dieser Welt zu finden?

 

Infos zum Buch

Verlag: Books on Demand| Genre: Kinder- und Jugendbuch| Seiten: 350
Preis:
 4,99 € / 11,99 €| Format: eBook und Taschenbuch
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Meine Meinung

Im Rahmen einer Blogtour durfte ich das Buch „Die Kinder der Prophezeihung: Dämon“ von Sina Nink lesen. Als ich das Paket ausgepackt habe, mit welchem das Buch kam, wusste ich anfangs nicht so recht was ich davon halten soll. Da ich nur in etwa das Theme wusste, um das es in dem Buch geht, aber nicht um welches Buch oder Autorin, war es schon eine Überraschung.

Das Cover ist offen und ehrlich gesagt nicht mein Fall. Ich finde es nicht besonders ansprechend, da ich die Schriftart nicht schön finde und auch die Silhouetten vonWolf und Schlange mich nicht angesprochen habe. Aber gut, das Äußere ist nicht mein Fall, aber dann ja vielleicht das Innere? Es heißt ja schließlich: Auf die Inneren Werte kommt es an.

Vom Schreibstil her ist das Buch sehr einfach gehalten. Man konnte es locker vor sich hin lesen und es passt auch sehr gut in das Genre Kinder- und Jugendbuch, da eine „einfache Sprache“ verwendet wird.
Anfangs ging das Buch richtig gut los, es gab Spannung und ich wollte gerne wissen, wie es weiter geht, doch nachdem Dämon in OldMap angekommen ist und sein „Training“ los ging, wurde es sehr trist und eintönig. Ich konnte der Geschichte an dieser Stelle leider nicht mehr folgen, bzw. besser gesagt war es für mich nicht verständlich, was das Training nun mit dem Mal zu tun hat. Der Mittelteil der Geschichte war leider sehr zäh. Ich habe das Buch oft zur Seite gelegt und nach etwas anderem gegriffen, da es mich leider nicht fesseln konnte.
Auch die Charaktere Dämon und Tarek konnten mich nicht wirklich abholen. Sie sind ein wichtiger Teil der Geschichte, doch leider fehlen ihnen Ecken und Kanten. Sie haben kein einfaches Leben, doch genau das ist in der Geschichte nicht richtig rübergekommen. Emotionen hatte ich beim lesen garkeine, zumindest sind keine angekommen.

Zum Ende hin wurde es nochmal etwas spannender, jedoch in meinen Augen nicht so sehr, dass es den vorherigen Teil der Geschichte wieder gut gemacht hätte.

Fazit
Die Idee an sich ist gut, die Geschichte folgt auch einem roten Faden, doch die Umsetzung konnte mich an dieser Stelle nicht überzeugen. Die Geschichte hatte für mich zu wenig Tiefe, war mit zu wenig Spannung geschrieben und war für mich am Ende nurnoch schwarz und weiß, ohne jegliche Farben. Insgesamt hat sich das lesen dieses Buches sehr in die Länge gezogen.

 

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