Bloggeburtstag! Vorstellung von Bianca Schäfer

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Textauszug aus dem neuesten Buch! Luves – Die Magier von Cimala

Hallo Bianca! Wie schön, dass du hier bist! Ich freue mich sehr, dich hier während meines Bloggeburtstages begrüßen zu dürfen! 🙂
Bitte stelle dich doch einmal kurz vor!

Antwort: Mein Name ist Bianca Zimmermeier und ich bin 43 Jahre alt. Ich lebe mit Mann, Kind und Hund in Köln. Unter dem Pseudonym Bianca Schäfer schreibe und veröffentliche ich Fantasy Romane. Bisher habe ich an der Reihe „Dämonenreise“ gearbeitet, die im neuzeitlichen Deutschland spielt und an kleinere, fast vergessene Sagen angelehnt ist. Momentan überarbeite ich den ersten Band einer neuen Reihe mit dem Titel „Luves“, der im August erscheinen soll. Hierbei handelt es sich um die Abenteuer, die der junge Magier Luves auf seinen Reisen durch eine fiktive Welt erlebt, mit einer Prise einer Gay Romance darin. 

Gab es einen Anlass der dich zum Schreiben geführt hat und kannst du uns erklären wieso du dich für das Schreiben entschieden hast?

Antwort: Es hat mir schon als Kind Freude bereitet, mir Geschichten auszudenken und diese aufzuschreiben. Das war für mich eine ganz normale Art mich auszudrücken und die Eindrücke von der Umwelt und meinen Gedanken wiederzugeben. Einige Zeit lang hat sich dieses schöne Hobby allerdings im Sande verlaufen. Erst seit vier Jahren schreibe ich wieder regelmäßig und mit Begeisterung. Es macht viel Freude, Ideen zu entwickeln und auszuarbeiten, auch wenn es viel Arbeit mit sich bringt. Letztendlich vergisst man aber all die Mühe, wenn man die fertige Geschichte vor sich hat und sich sagen kann: Das ist mein Buchbaby!

51erkoVUsvL._UY250_Hast du noch einen anderen Job neben dem Autorendasein und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?

Antwort: Leider hat der Tag nur 24 Stunden. Feste Schreibzeiten habe ich leider kaum und es gestaltet sich mitunter etwas schwierig. Wenn man an einer Geschichte schreibt, dann ist man gedanklich ständig bei ihr. Da ich über Tag gezwungen bin, mir handschriftliche Notizen zu machen, stehe ich somit praktisch mit einem Bein in der Geschichte und mit dem anderen im Alltagsleben. Das kann manchmal ziemlich stressig werden.

Hast du eine Muse oder etwas das dich motiviert zu schreiben und woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?

Antwort: Meine Motivation liegt vor allem darin, meine Geschichten mit den Lesern zu teilen. Die Ideen dazu entstehen meistens aus einem einzelnen Gedanken heraus. Wenn ich bei einem Projekt zurückblicke, lässt sich für mich nur selten bestimmen, was die eigentliche Ausgangsidee war, da sich so vieles ändert und ausbaut. Ich arbeite vor allem mit Büchern über alte Sagen und Legenden, Reiseberichten oder auch Sachbüchern zu verschiedensten Themen. Sehr viel Unterstützung erhalte ich durch die Schreibgruppe „Wortkunst“, in der ich mich fast täglich mit meinen Kolleginnen austausche und wir uns gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sehr wichtig ist natürlich auch das Feedback meiner Leser, die sich gerne auch persönlich bei mir melden. Während der Überarbeitungen arbeite ich eng mit Testlesern zusammen, was immer eine spaßige Angelegenheit ist.

Kommen dir die Ideen beim Schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?

Antwort: Wenn ich mit einem Projekt beginne, plotte ich es grob durch damit ich eine Richtung habe, in die ich gehen will. Da ich nicht besonders viel Zeit habe, um am Rechner zu arbeiten, habe ich praktisch ständig einen Notizblock bei mir. Dort schreibe ich dann einzelne Szenen auf, wie sie mir gerade einfallen und überarbeite es am Abend.

Kannst du uns erklären was du beim Schreiben fühlst? Ob bei traurigen, lustigen oder spannenden Szenen? Gibt es Rituale die du beim Schreiben befolgst?

Antwort: Ein Buch zu schreiben ist harte Arbeit. Manche Kapitel schreiben sich wie von selbst, während andere ein regelrechter Kampf sein können. Dieser Prozess ist nie gleichbleibend und ist sehr emotional. Man schwankt als Autor ständig zwischen einem Höhenflug und Zweifeln. Den Text, den man einem Tag als perfekt ansieht, kann sich kurz darauf schon wieder falsch anfühlen. Es ist ein manchmal sehr kräftezehrend, bis man an dem Punkt angelangt ist an dem man sagen kann: „Das ist das Buch, das ich selbst gerne lesen würde.“

Zu Welchem Genre zählst du dein Buch? Wie bist du auf genau dieses Genre gekommen?19458263_1384208838337477_1741215990_n

Antwort: Ich selbst lese sehr gerne Fantasy-Romane oder historisches. Daher war es für mich nur natürlich in diese Richtungen zu gehen. Meine Reihe „Dämonenreise“ spielt im neuzeitlichen Deutschland und verbindet geschichtliches mit alten Legenden. Die neue Reihe Luves spielt in einer rein fiktiven Welt. Dabei habe ich die Freiheit mich hemmungslos auszutoben und meiner Vorstellungskraft freien Lauf zu lassen.

Wer macht dein Cover? Gestaltest du sie selbst oder überlässt du dies einem Mediengestalter? Wenn du könntest: von wem würdest du dir ein Cover wünschen?

Antwort: Die Cover für die Reihe „Dämonenreise“ habe ich noch selbst gestaltet. Dabei hatte ich das Glück passende Stockphotos zu finden. Die Gestaltung der Cover für „Luves“ gestaltete sich schwieriger, da ich ein Konzept brauchte, das für eine Reihe anwendbar war. Letztendlich habe ich mich an die „Covermanufaktur“ gewandt und mit der Designerin Sarah Buhr ein Grundkonzept erarbeitet. Meine nächsten Cover werden auf jeden Fall wieder von ihr gestaltet.

Wie lange hast du an deinem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leicht, danach etwas Neues oder weiter zu schreiben?

Antwort: An meinem ersten Buch habe ich ungefähr ein Jahr lang gearbeitet. Vor allem Recherchen und die Überarbeitungen nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Ich lasse mich allerdings auch nicht hetzen, denn alles braucht seine Zeit. Ideen und Charaktere müssen wachsen können. Da muss man mitunter etwas Geduld haben.

Sind deine Bücher Einteiler oder folgen noch weitere Bücher? Ist grade etwas in Arbeit oder Planung?

Antwort: Ich schreibe gerne Reihen, in denen ich meine Figuren verschiedenste Abenteuer erleben lasse. Aber ich plane nie wie viele Teile es letztendlich werden. Die Grundidee zu „Luves“ war ursprünglich eine Kurzgeschichte und endete in vier Romanen. Bisher. Wer weiß, ob da nicht noch mehr folgen werden? Ich lasse mich gerne überraschen, wo es mich hintreibt.

51ftxIE7b4L._UY250_Wie aufgeregt bist du nun vor deiner nächsten Veröffentlichung?

Antwort: Ich hoffe, dass sich die Aufregung niemals legen wird. Es ist ein so schöner Moment, wenn man sein Buch im Handel entdeckt. Es ist sehr spannend, wenn das Buchbaby flügge wird. Man ist erleichtert, da man so viel Arbeit geschafft hat und sich einer neuen Herausforderung stellen kann, aber man ist auch nervös, wie es bei den Lesern ankommt. Da beruhigt einen auch positives Feedback der Testleser nicht. Ein gewisses Maß an Anspannung gehört einfach dazu.

Welche Erwartungen hast du an deine Bücher und uns, deine Fans?

Antwort: Ich bemühe mich nach Kräften, spannende und kurzweilige Unterhaltung zu verfassen. Meine Geschichten sollen die Leser berühren und in eine andere Welt entführen. Es ist natürlich immer wieder schön, wenn man Kommentare oder Rezensionen erhält, denn nur damit kann man an sich arbeiten und sich weiterentwickeln. Es bedeutet mir sehr viel, wenn ich sehe, dass meine Figuren einen kleinen Platz in den Herzen meiner Leser findet.

Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?

Antwort: Ich würde mich und meine Werke gerne auf Messen vorstellen, aber leider hat es sich noch nicht ergeben.

Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.

Antwort: Mit Kritik muss man leben können. Sie ist ungemein wichtig, damit man an sich selbst arbeiten kann. Natürlich tut sie manchmal ganz schön weh, aber über diesen Schmerz tröstet Schokolade wunderbar hinweg. Bei meinen Überarbeitungen arbeite ich immer im direkten Austausch mit meinen Testlesern. Da bekomme ich oft genug die Meinung gesagt, aber das ist auch gut so. Allerdings sollte Kritik immer sachlich bleiben und nicht persönlich werden.

Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?51RlgAJD+1L._UY250_

Antwort: Ich freue mich immer riesig, wenn Leser mit mir in Kontakt treten. Egal ob per Mail oder über die sozialen Medien. Besonders gefreut habe ich mich allerdings, als ich erfahren habe, dass meine „Dämonenreise“ Teil eines „Schreins“ geworden ist. Das hat mich schon etwas stolz gemacht.

Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?

Antwort: Privat engagiere ich mich ehrenamtlich für die Elterninitiative für herzkranke Kinder e.V. in Köln. In Zusammenarbeit damit betreibe ich auch eine Gruppe, in der sich betroffene Familien austauschen können. Das mache ich schon seit mehreren Jahren. Ansonsten lese ich sehr viel, quer durch sämtliche Genre oder betätige mich auch handwerklich. Außerdem bin ich seit über zwanzig Jahren begeisterte Hundehalterin.

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