Bloggeburtstag! Vorstellung von I. Reen Bow

15391384_1820288044907385_5414873190854115737_oHallo I. Reen Bow! Wie schön, dass du hier bist! Ich freue mich sehr, dich hier während meines Bloggeburtstages begrüßen zu dürfen! 🙂
Bitte stelle dich doch einmal kurz vor!

Antwort: Ich bin I. Reen Bow und komme aus Chemnitz, einer recht langweiligen Stadt. Geboren bin ich allerdings in Kasachstan – lange, lange ist es her.

 

Gab es einen Anlass der dich zum Schreiben geführt hat und kannst du uns erklären wieso du dich für das Schreiben entschieden hast?

1Antwort: Es gab keinen richtigen Punkt, an dem ich beschlossen habe zu schreiben, mehr war das ein schleichender Prozess. Ich wollte unbedingt, Geschichten aus meinem Kopf an die Außenwelt zu bringen und obwohl ich viele verschiedene Wege gegangen bin, dieses Ziel zu erreichen, bin ich letztendlich beim Schreiben angekommen und dabei geblieben.

Hast du noch einen anderen Job neben dem Autorendasein und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?

2Antwort: Vor einem Jahr habe ich mich auf der Autorenebene selbstständig gemacht, bin aber gelernte Grafikerin und übe den Job nur noch für mich aus, um meine Cover und meine Facebook-Posts zu gestalten.

Noch habe ich keine richtige Schreibroutine aufgebaut. Meine Arbeitswoche ist recht abwechslungsreich, es gibt neben dem Schreiben immer etwas zu tun und so versuche ich die Schreibzeit so groß im Kalender reinzunehmen, wie es mir gelingt.

Hast du eine Muse oder etwas das dich motiviert zu schreiben und woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?3

Antwort: An so etwas wie eine Muse glaube ich nicht, dennoch finde ich die Symbolik, die dahintersteckt sehr romantisch. Ich kann mich immer ganz gut selbst motivieren und wenn nicht, dann hilft mir die Liebe zu Musik oder meine Kolleginnen.

Ich bin vielen sehr dankbar: allen meinen direkten Autorenkolleginnen, meinen Eltern, den Bloggern und natürlich den Lesern. Es ist ein Dreamteam, das mich immer umgibt und wie ein Netz auffängt, wenn ich mal nicht weiterweiß.

4Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?

Antwort: Früher war ich regelrecht auf Ideenjagt, bin viel rausgegangen, habe mir extra viele Bilder angeguckt, der Musik gelauscht – also alles gemacht, was in einem Schreibratgeber steht. Dabei ist mir aufgefallen, dass Ideenfindung zu meinen größten Stärken gehört. Jetzt denke ich immer über eine Lösung direkt beim Schreiben nach und muss nicht ständig mit einem Notizblock herumlaufen. Das ist sehr befreiend.

Kannst du uns erklären was du beim schreiben fühlst? Ob bei traurigen, lu5stigen oder spannenden Szenen? Gibt es Rituale die du beim schreiben befolgst?

Antwort: Da ich in einem konstruierten Stil schreibe, bei dem ich die Szenen erst in Stichpunkten notiere, kommen da noch keine Gefühle zustande, die tauchen auf, wenn ich die Szenen ausschreibe. Dann verfluche ich gelegentlich das Autorenleben, weil ich mich so oft in traurige Szenen versetzen muss.

Je öfter ich die Frage nach meinen Ritualen höre, desto sicherer bin ich, dass ich gar keine habe. Nein, wirklich nicht! Ich habe mich extra beobachtet, aber ich mache immer alles anders. Das macht das Ganze ja umso spannender.

6Zu Welchem Genre zählst du dein Buch / deine  Bücher? Wie bist du auf genau dieses Genre gekommen?

Antwort: Früher fiel es mir schwer, mein Genre zu bestimmen, doch inzwischen ist das Wort Genremix niemanden mehr fremd, also hier ist meine Liste aus Genres, die in jedem meiner Bücher zu finden: Fantasy mit magischen Elementen, alternative, moderne Welt, Science Fiction, Jugendliteratur, Dystopie mit futuristischen Elementen. Bei Amazon ordne ich meine Bücher immer bei Jugend Science Fiction und zeitgenössischem Fantasy ein, weil sie da irgendwie ganz gut reinpassen.

Wer macht deine Cover? Gestaltest du sie selbst oder überlässt du dies einem 7Mediengestalter? Wenn du könntest: von wem würdest du dir ein Cover wünschen?

Antwort: Die Cover mache ich immer alle selbst und ich würde keinen anderen da ranlassen, außer meinen Papa oder vielleicht auch einen sehr geilen, international bekannten Digital Artist, der mich sehr viel Geld kostet 🙂

Wie lange hast du an deinem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leicht, danach etwas Neues oder weiter zu schreiben?

8Antwort: An Nebelring 1 habe ich 7 Jahre lang geschrieben und da es jetzt zum Impress-Verlag wechselt, habe ich mich wieder rangesetzt, um ein paar Szenen neuzuschreiben. Danach neue Bücher zu schreiben fiel mir nicht schwer, im Gegenteil. Ich weiß jetzt, wie das Ganze abläuft und arbeite gezielter.

Sind deine Bücher Einteiler oder folgen noch weitere Bücher? Ist grade etwas in Arbeit oder Planung?

Antwort: Bis jetzt sind alle meine Bücher Mehrteiler, mit der Phönixakademie habe ich sogar eine monatlich erscheinende Fantasyserie in meinem Portfolio. Ganz heimlich schreibe ich an einem Einteiler, weil ich es immer schade finde, dass mich große Projekte so extrem einnehmen und ich meine neuen Ideen nicht einarbeiten kann.9

Wie aufgeregt warst du bei deiner ersten Veröffentlichung?

Antwort: Eigentlich sollte man an diesem Tag richtig gutgelaunt und nervös sein, aber ich war extrem traurig und enttäuscht. Es gab privat ein paar Schwierigkeiten, die die Buchveröffentlichung von Nebelring wirklich in den Nebel geschoben haben.

Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans?

10Antwort: Ich will euch mit den nächsten Büchern genauso aus der Realität entführen, wie ich es bis jetzt hoffentlich immer getan habe. Und von den Lesern erwarte ich, dass sie sich erlauben, beim Lesen fallen zu lassen.

Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?

Antwort: Die Buchmesse ist für mich in erster Linie eine Networking-Veranstaltung und die Möglichkeit, die Leser, Blogger und Autorenkollegen ganz nah zu erleben. Der Tag, an dem ich mich an einen Stand stelle und mein Buch hochhalte, ist noch weit entfernt, denn das stelle ich mir recht langweilig vor.

Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.11

Antwort: Inzwischen kann ich sehr gerne Komplimente annehmen, das fiel mir früher ganz schwer. Ebenso ist es mit der negativen Kritik. Manchmal trifft sie mich immer noch, aber nach kurzem Grübeln, kann ich sie heute schneller verarbeiten als zu Beginn. Was mich aber noch nervt, sind Haterbeiträge. Die zielen direkt auf die Psyche und es ist extrem schwer, sich da nicht angegriffen zu fühlen. Aber ich denke, Krisenmanagement habe ich dennoch ganz gut im Griff: Füttere niemals die Trolle.

12Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?

Antwort: Dass ich mich vor einem Jahr mit meinem Traumberuf selbstständig machen konnte und mich jetzt hauptberufliche Autorin schimpfen darf.

Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?13

Antwort: Da ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe, brauche ich einen neuen Ausgleich und lustigerweise beschäftige ich mich deswegen mit Aktien, Online Business, Marketing und Persönlichkeitsentwicklung. Die Gebiete sind nicht direkt aus der kreativen Ecke, aber man muss dennoch kreativ denken, um diese richtig ausleben zu können. Interessant ist, dass es so gegensätzlich zu meiner verträumten Autorenarbeit ist.

 

 

Weitere Cover der Autorin ❤

 

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