Bloggeburtstag! Vorstellung von Veronika Serwotka

51FYmKC4CwL._UX250_Hallo Veronika! Wie schön, dass du hier bist! Ich freue mich sehr, dich hier während meines Bloggeburtstages begrüßen zu dürfen! 🙂
Bitte stelle dich doch einmal kurz vor!

Antwort: Mein Name ist Veronika Serwotka, ich bin 25 Jahre alt und komme aus Tübingen, wo ich als MTAF in der Uniklinik arbeite und natürlich schreibe. Nebenbei studiere ich zum Spaß etwas Biologie und mache Kurzfilme. J

Gab es einen Anlass der dich zum Schreiben geführt hat und kannst du uns erklären wieso du dich für das Schreiben entschieden hast?

Antwort: Ich wurde quasi „gezwungen“. Meine Mutter hat mich damals, ich war 13 Jahre alt, an den Computer gesetzt, damit ich mein Deutsch verbessere. Meine Eltern kommen aus Polen und konnten wir dementsprechend nicht helfen.

Ich habe die ersten Worte geschrieben und wusste, daraus wird ein Buch.   

Hast du noch einen anderen Job neben dem Autorendasein und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?

Antwort: Ich habe bisher immer nebenbei geschrieben. Ich arbeite als MTAF (Medizinisch-technische Analytikerin der Funktionsdiagnostik) Teilzeit in der Neurologie. Jetzt, da ich mein Studium runtergeschraubt habe, kann ich das Schreiben als Nebenjob machen, was mich unglaublich glücklich macht. Am besten geht es mir nachmittags und nachts von der Hand.

Hast du eine Muse oder etwas das dich motiviert zu schreiben und woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?

Antwort: Ich werde immer wieder von Ideen überfallen. Oftmals, wenn ich eine Serie schaue, oder ein Buch lese. Meistens, wenn ich im Bus sitze und aus dem Fenster starre. Das Schreiben ist meine Kraft, nicht umgekehrt 😉

Ich bin meiner Verlobten sehr dankbar, denn sie unterstützt mich dabei, mehr aus dem Schreiben zu machen, als ein einfaches Hobby. Und sie knallhart, wenn ich ihr meine Plots vortrage, um ihre Meinung zu erfragen.

Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?

Antwort: Beides!

515WusjmUUL._UY250_Kannst du uns erklären was du beim schreiben fühlst? Ob bei traurigen, lustigen oder spannenden Szenen? Gibt es Rituale die du beim schreiben befolgst?

Antwort: Ich habe eigentlich keine Rituale, denn wenn ich schreibe, bin ich 100% drin. Die Gefühle kommen eher beim Überarbeiten. Wenn ich schreibe habe ich eine gewisse Distanz zum Geschehen, obwohl ich meine Charaktere gerade da durch schicke. Ich merke erst, wenn ich es mir selbst nochmal durchlese, was ich ihnen eigentlich angetan habe.

Zu Welchem Genre zählst du dein Buch / deine  Bücher? Wie bist du auf genau dieses Genre gekommen?

Antwort: Ich bewege mich hauptsächlich im High-Fantasy Bereich, bin aber auch in Urban-Fantasy, Dystopie und Jugendbuch zuhause. Das war keine wirklich durchdachte Entscheidung, es ist einfach passiert. Außerdem lese ich in diesen Genres am liebsten.

Wer macht deine Cover? Gestaltest du sie selbst oder überlässt du dies einem Mediengestalter? Wenn du könntest: von wem würdest du dir ein Cover wünschen?

Antwort: Dafür sind die Verlage verantwortlich, aber ich bin sehr froh, da bisher großes Mitspracherecht zu haben. Momentan gibt es so viele klasse Designer, ich könnte mich nicht entscheiden, von wem ich ein Cover haben wollen würde. Vielleicht hat Anna Hein ja mal Lust 😉

Wie lange hast du an deinem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leicht, danach etwas Neues oder weiter zu schreiben?

Antwort: Für mein erstes Buch „Ewan – Im Bann der Magier“ habe ich knapp anderthalb Jahre gebraucht. Ich habe danach mit dem Folgeband weitergemacht, das war also nicht so schwierig. Danach allerdings war die Geschichte um den Ritter Ewan abgeschlossen und ich verfalle manchmal immer noch in Melancholie, wenn ich an ihn denke. Er war mein erster Protagonist und ist sozusagen mit mir groß geworden.

Sind deine Bücher Einteiler oder folgen noch weitere Bücher? Ist grade etwas in Arbeit oder Planung?

Antwort: Die ersten beiden Bücher um Ewan sind eine Dilogie, danach folgte ein Piraten-Abenteuer-Einzelband. Meine aktuellen Romane „Wyvern“ gehören zu einer Trilogie, mit möglichem Prequel. Es folgen eine Dystopie, die ein Einzelband ist und danach eine Urban-Fantasy Dilogie. In Planung sind außerdem mehrere Bände zu einer Spiele-Reihe und eine High-Fantasy Trilogie.

Wie aufgeregt warst du bei deiner ersten Veröffentlichung?

Antwort: Das kann ich gar nicht mit Worten beschreiben. Mein erstes Buch war etwas, das ich endlich ganz alleine durchgezogen habe. Zuvor habe ich mich immer wieder an verschiedenen Hobbies versucht, die aber alle nicht das Richtige waren. Ich war unheimlich stolz auf mich, als ich mein Buch in der Hand gehalten habe.

Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans?

Antwort: Ich schreibe mit der Hoffnung, den Lesern ebenso großen Genuss zu bereiten, wie ich ihn verspüre, wenn ich Geschichten entwickle. Ich lege größten Wert auf authentische und tiefgründige Charaktere, denn ich finde, man muss sie nachvollziehen können, um auch mitzufühlen. Ich habe keine Erwartungen an meine Fans, sondern eher an mich, genau das zu schaffen.

Wirst du dein Buch auf Messen vorstellen?

Antwort: Das tue ich bereits. Man kann mich fast immer in Frankfurt oder Leipzig treffen, aber auch auf sehr vielen kleinen Messen und Conventions wie auf der BuchBerlin, der Role Play Convention in Köln, oder dem Fantasy Festival in Schierke.

Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.

Antwort: Ich nehme Kritik sehr ernst, insofern sie konstruktiv ist. Allerdings bin ich mir bereits bevor ich ein Buch veröffentliche bewusst, was den Lesern daran nicht gefallen könnte und bin dementsprechend darauf vorbereitet. Das ist nicht schlimm, sondern im Gegenteil die subjektive Meinung eines jeden Einzelnen und absolut in Ordnung, ja sogar toll, weil ich sehen kann, dass sich jemand mit meiner Geschichte auseinandergesetzt hat.

Positive Kritik hingegen ist der Motor des Autors. Wenn uns mal die Puste ausgeht und wir ein paar nette Worte zu unseren Werken vernehmen, ist das, als hätte wir einmal vollgetankt 😉

Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?

Antwort: Der Austausch mit Lesern und anderen Autoren. Wir sind eine riesige Gemeinschaft, allesamt verrückt und liebenswert. Es macht einfach Spaß!

Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?

Antwort: Ich habe ein Fernstudium zur Drehbuchautorin absolviert. Eigentlich war es immer mein Traum, Drehbücher zu schreiben und Filme zu drehen. Aber das Schicksal hatte etwas anderes mit mir vor und ich liebe jeden einzelnen Tag, den ich mit meiner besseren Hälfte verbringe.

Und ich bin ein totaler Fan der Hexer-Saga des polnischen Autors Sapkowski. Jemand, der High-Fantasy liebt, muss diese Reihe einfach gelesen haben!

 

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