Rezension Hörbuch „Das goldene Haus“ von Rebecca Martin

688_3264_161408_xxlKlappentext

Frankfurt 1901: Bettina Wessling hat ihr Leben dem Aufbau des prächtigsten und modernsten Kaufhauses der Stadt gewidmet. Ihr Ehemann Arnold ist das Oberhaupt der angesehenen Familie. Doch Bettinas heimliche Leidenschaft gilt einem anderen: Sie liebt Richard, Arnolds verfeindeten Bruder, doch sie hält es für ihre Pflicht, ihre Gefühle zu unterdrücken.

Bettina hütet nicht nur dieses Geheimnis. Genauso wie ihre Ehe auf Lügen aufbaut, gründen das Kaufhaus und der Reichtum ihrer Familie auf Schuld und Verrat. Eines Tages kommt ein fremdes junges Mädchen aus Paris zu den Wesslings. Alles droht aufzufliegen, und die Zukunft und das Glück der nachfolgenden Generationen stehen auf dem Spiel …

Infos zum Hörbuch

Erscheinungstermin: 08. März 2016
Gekürzte Lesung
Gelesen von Anna Thalbach
6 CDs, Laufzeit: 6h 58
Meine Meinung
Das Cover des Hörbuches ist sehr gut gelungen, ich habe es gesehen und fand es wirklich toll.
Als ich es jedoch angefangen habe zu hören, war ich enttäsucht. Ich hatte das Gefühl, es passiert nichts! Es war eine lange Geschichte in der viel Zeit vergeht, aber eine Handlung war kaum vorhanden. Es gibt überdurchschnittlich viele Charaktere in der Geschichte, die wohl alle wichtigen sein sollen, jedoch finde ich ist grade da manchmal mehr. In diesem Hörbuch hat man auf anhieb einen großen Haufen Protagonisten gehabt, die alle eine eigene Geschichte haben. Und die Geschichte wurde von allen parallel erzählt!
Es war schlicht gesagt zu viel. Das hören hat kein Spaß gemacht, denn ich konnte der Geschichte kaum folgen, sodass ich ständig ein Kapitel zurück musste, oder sogar eine ganze CD doppelt gehört habe. Dies wurde mit der Zeit besser, aber es war anfangs einfach nicht schön.
Das große Geheimnis um das es gehen sollte, war irgendwie gar nicht so groß und besonders die Stelle wo es dann gelüftet wurde, war ziemlich langweilig. Für mich hat in der ganzen Geschichte die Spannung gefehlt. Es wurde immer langweiliger, was vorallem daran lag das man alles voraussehen konnte.
Was mir jedoch sehr gefallen hat, war die Stimme der Sprecherin Anna Thalbach! Sie hat das Hörbuch trotz fehlender Handlung und Spannung noch Interessant gemacht!
Fazit
Rein von außen betrachet ist es wirklich schön, die Lesung an sich ist durch die Sprecherin interessant geworden jedoch fehlt die Handlung und die Spannung. Ich weiß nicht, ob an der Lesung vielleicht an den falschen Stellen gekürzt ist oder zu viel, aber dieses Hörbuch hat mich doch enttäuscht, da ich einfach mehr erwartet hatte.
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Ein Gedanke zu „Rezension Hörbuch „Das goldene Haus“ von Rebecca Martin

  1. Huhu,

    vielleicht ist es besser als Roman zum lesen….augenzwickern…könnte doch sein oder?
    Denn ob man die Fülle an Infos und Gefühlen wirklich per Sprache rüberbringt…könnte hier schwierig werden/sein…

    Schönen Sonntag..LG..Karin..

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