Autorenvorstellung Juliane Maibach

Hallo zusammen! Heute möchte ich euch gerne die Autorin Juliane Maibach vorstellen! Viel spaß beim lesen und kennenlernen!

Bitte stelle dich in deinen eigenen Worten einmal kurz vor!

13131640_559447234216726_2074463844411849823_oIch wurde 1983 geboren und lebe zusammen mit meinem Mann, unseren beiden Hunden und einem Kater im malerischen Freiburg im Breisgau. Aufgewachsen bin ich ebenfalls in Freiburg und war wohl ein recht verträumtes Kind. Oftmals saß ich stundenlang auf unserer Gartenschaukel, war ganz in meine eigene Welt versunken und habe mir dort Geschichten ausgedacht und diese im Kopf ausgelebt. Sobald ich schreiben konnte, begann ich diese aufzuschreiben, mir neue Orte auszudenken und Geschichten auszumalen.

Da ich auch einige Dinge in meiner Kindheit erlebt habe, die recht traumatisch waren, lag es nahe mich in meine eigenen Welten zu flüchten und dort nachdem zu suchen, was ich in der Wirklichkeit nicht finden konnte. Gerade weil dies enorm wichtig für mich war, habe ich schon sehr früh mit dem Schreiben angefangen.

Frage: Hast du ein Vorbild?

Antwort: Vorbilder habe ich eigentlich keine. Es gibt natürlich Autoren, deren Schreibstil und deren Geschichten ich wirklich liebe, aber ich sehe sie nicht als Vorbild. Ich möchte etwas ganz Eigenes erschaffen, meine eigene Sprache und Schreibstil nutzen und diese natürlich auch weiter verfeinern.

Frage: Hast du noch einen anderen Job neben dem schreiben und wann schreibst du? Gibt es feste Schreibtermine oder spontan, wie es gerade passt?

Antwort: Ich habe das große Glück, dass ich meinen Traum leben kann und nur als Autorin tätig bin. Es wäre inzwischen zeitlich auch gar nicht mehr möglich das Schreiben ausschließlich nebenberuflich zu machen. Es gibt feste Termine, die ich einhalten muss, weshalb ich auch wirklich jeden Tag arbeite, was heißt, dass ich auch keine Wochenenden habe. Ich schreibe immer zu den gleichen Zeiten, was manchmal nicht einfach ist, da man natürlich nicht jeden Tag gleich kreativ ist oder auch Mal keine Lust hat. Aber dennoch liebe ich meine Arbeit und bin wahnsinnig froh, dass ich diese ausüben kann.  

Frage: Wie bist du zum schreiben gekommen und hast du bestimmte „Rituale“ beim schreiben?

Antwort: Bereits in der zweiten Klasse stand für mich fest, das sich einmal Autorin werden wollte. Ich liebte das Schreiben einfach schon immer und habe in der Grundschule angefangen meine ersten Geschichten aufzuschreiben. Meine Eltern konnten meinem Berufswunsch damals noch nicht viel abgewinnen, so dass ich später erst einmal Germanistik studierte und anderen Berufen nachging. Nachdem mein erster Roman jedoch veröffentlicht wurde, konnte ich schließlich sehr bald vom Schreiben leben und mir meinen Kindheitstraum erfüllen, so dass ich heute ausschließlich als Autorin tätig bin.

Bestimmte Rituale habe ich eigentlich nicht. Es ist nicht so, dass ich mich erst einstimmen müsste, wenn ich mit dem Schreiben beginne oder dabei Musik höre. Ich brauche eher Stille; Musik lenkt mich zu sehr von den Bildern ab, die ich vor Augen habe und zu Papier bringen möchte. Was ich allerdings immer beim Arbeiten benötige, ist mein Ordner mit all den Notizen zu den Büchern und die Seiten zum inhaltlichen Ablauf, den ich mir immer am Anfang eines Buchs aufschreibe.

Hier seht ihr: Necare – Spannend romantische Fantasy – Reihe, abgeschlossen in fünf Bänden.

Frage: Kannst du uns erklären was du beim schreiben fühlst? Ob bei Traurigen, Lustigen oder Spannenden Szenen?

Antwort: Ich fühle in jedem Fall immer mit. Wenn ich vorher den Ablauf erstelle oder einzelne Szenen im Kopf durchgehe, freue ich mich auch schon regelrecht auf bestimmte Sequenzen sie niederzuschreiben – das können sowohl traurige als auch lustige sein.

Ich bin stets mit dem Herzen dabei und versuche mich in die Situation hineinzuversetzen, ansonsten würden die Gefühle sicher auch nicht authentisch genug rüberkommen. Stellenweise habe ich auch wirklich Mitleid mit meinen Protagonisten, dass ich sie so Schweres durchmachen lassen muss. Es ist aber auch etwas, das mir beim Schreiben mit am meisten gefällt: Die vielen Figuren und die Möglichkeit an Handlungssträngen. Jeder Charakter ist verschieden, geht anders mit einer Situation um und übersteht diese demnach vielleicht auch oder eben nicht.

Frage: Warum hast du dich für die Genres deiner Bücher entschieden? Zu Welchem Genre zählst du deine 8 Bücher?

Antwort: Ich würde meine Bücher zum Romantic Fantasy Genre zählen – zum Schreiben für mich einfach das Wundervollste, da mir keine Grenzen gesetzt sind. Ich kann mir ganz neue Welten ausdenken, Kreaturen erschaffen und vollkommen frei sein. Es ist alles möglich und das gefällt mir daran so gut. Mir ist aber auch der Romantikanteil wichtig, Gefühle und Beziehungen. Ich liebe es einfach zwei Personen aufeinander treffen zu lassen, die meist recht unterschiedlich sind, so dass der Leser mitfiebern kann, ob sie sich am Ende finden und den Widrigkeiten widerstehen können.

Hier zu sehen: Midnight Eyes

Emily kann es nicht fassen, sie soll einen Dämon gerufen haben und nun hängen ihrer beider Existenzen voneinander ab?! Dabei sehnte sie sich nur nach einem normalen, ruhigen Leben.

 

Frage: Wie lange hast du an dem ersten Buch gearbeitet und fiel es dir leichter, das 2. Und 3. Buch zu schreiben? Kamen die Ideen schnell und fließend und was inspiriert dich, hast du eine Muse, Lieblingsorte, Lieblingsmusik?

Antwort: Es ist schwierig zu sagen, wie lange ich an meinem allerersten Buch gearbeitet habe, da ich die Idee daran schon mit 17 Jahren hatte. Die Geschichte hat sich in den Jahren natürlich mehrfach verändert und ist heute ganz anders als ursprünglich gedacht. Inzwischen brauche ich aber etwa 4 Monate vom ersten Wort, bis zur Veröffentlichung. Es macht für mich dabei auch keinen Unterschied, ob es sich dabei um einen ersten Band oder eine Fortsetzung handelt. Natürlich ist man zu Beginn noch etwas aufgeregter wieder etwas Neues anzufangen, sich mit den Charakteren, die man sich ausgedacht hat, nun näher zu befassen. Aber im Grunde habe ich die Geschichte aller Bände recht schnell im Kopf. Natürlich entwickelt sich auch noch viel mit der Zeit, aber ein Grundgerüst ist immer vorhanden, das weiter ausgearbeitet wird und weiter Gestalt annimmt.

Die Ideen dazu fallen mir an den verschiedensten Orten und auch bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten ein. Das kann auch gerne mal unter der Dusche sein oder beim Musikhören in der Straßenbahn.

Frage : Sind deine Bücher alles Einteiler oder folgen noch weitere Bücher?

Antwort: Meine Bücher sind eigentlich immer Reihen. Auch Seelenlos – meine bereits dritte, wird mindestens 4 Teile haben.

Hier ist die Seelenlos-Reihe mit ihren bisher erschienen 3 Bänden!

Frage: Wie aufgeregt warst oder bist du vielleicht sogar noch, dass deine Bücher erschienen ist?

Antwort: Es ist in jedem Fall immer ein ganz besonderes und vor allem auch aufregendes Gefühl ein neues Buch zu veröffentlichen. Man hat so viel Zeit und so viel Arbeit investiert, da ist es einfach immer wieder unvergleichlich das fertige Werk in den Händen halten zu können. Natürlich bin ich aber auch jedes Mal gespannt, zu erfahren wie das Buch ankommt, ob die Charaktere gelungen sind und vor allem ob die Wendungen der Handlung überraschen werden.

Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Was gibt dir die Kraft, zu schreiben, und wem bist du sehr dankbar für seine Unterstützung?

Antwort: Es ist schwer zu sagen woher ich die Ideen nehme. Es können Kleinigkeiten sein, die mich zu einem Gedanken oder auch nur zu einem Bild inspirieren, aus dem sich dann langsam eine Geschichte formt. Kraft geben mir vor allem mein Mann, meine Familie aber auch meine Leser. Es bedeutet mir ungemein viel, die Rückmeldungen zu bekommen und zu hören, dass ich mit meinen Büchern Menschen begeistern und vor allem träumen lassen kann. Das ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl.

Ganz besonders dankbar bin ich meinem Mann, der mir eine große Unterstützung und noch vor meiner Lektorin stets der erste Leser ist. Seine Meinung ist mir immer äußerst wichtig.

Frage: Kommen dir die Ideen beim schreiben, oder hast du immer einen Notizblock oder etwas anderes dabei?

Antwort: Den groben Ablauf eines Buchs habe ich bereits fertig, wenn ich mit dem Schreiben beginne. Aber natürlich kommen noch neue Ideen – insbesondere für Folgebände dazu. Im Großen und Ganzen habe ich die Geschichte aber fertig im Kopf, bzw. auf meinem PC aufgeschrieben. Für neue Geschichten sammle ich in einem Ordner Ideen – manchmal fällt mir zu einer Handlung etwas Neues ein, dann schreibe ich das dazu und so nimmt diese langsam immer weiter Form an.

Frage: Welche Erwartungen hast du noch an deine Bücher und uns, deine Fans?

Antwort: Ich hoffe natürlich, dass ich auch mit meinen neuen Büchern meine Leser weiterhin begeistern können werde. Mir ist es wichtig, dass die Geschichten immer etwas Neues sind, die Menschen vom Alltag entführen können und sie so fesseln, dass sie einfach nur weiterlesen möchten. Ich bin jedem Leser dankbar, wenn er mir eine Rückmeldung gibt oder die Bücher Freunden empfiehlt – immerhin ist dies das schönste Lob, das es im Grunde geben kann. Natürlich sind auch Rezensionen unglaublich wichtig, um die Romane bekannter zu machen, weshalb ich mich über jede freue.

Frage: Hast du neben dem Schreiben andere Hobbys oder Dinge die du gerne machst?

Antwort: Auch wenn ich nicht mehr ganz so oft wie früher dazu komme, lese ich noch immer sehr gerne. Ansonsten gehe ich mit meinen Hunden spazieren, oder kümmere mich um unseren Kater. Ich liebe es aber auch mit meinem Mann in richtig guten Restaurants essen zu gehen oder einen schönen Film anzuschauen. Außerdem spiele ich in meiner Freizeit Klavier.

Frage: Sind noch andere Bücher, Einzelbände oder eine komplett neue Geschichte in Planung?  Werden wir noch mehr von dir zu sehen bekommen?

Antwort: Momentan arbeite ich an meiner neuen Reihe „Seelenlos“ Der erste Band erscheint am 01. März und da die Buchreihe 4-5 Teile haben wird, geht der Lesestoff also sicher nicht aus. Selbstverständlich wird es danach wieder etwas Neues geben, aber das wird noch nicht verraten.

Frage: Wie reagierst du auf Kritik? Sowohl auf positive als auch auf negative.

Antwort: Mir ist Kritik sehr wichtig, da man daraus nur lernen kann und sie natürlich auch eine Rückmeldung eines Lesers ist. Ich freue mich immer wahnsinnig über die vielen Nachrichten und Briefe, in denen mir jemand mitteilt, wie ihm die Bücher gefallen haben. Es ist wirklich schön zu hören, dass Menschen von meinen Geschichten begeistert sind, sie die Charaktere und Bücher lieben. Natürlich nehme ich mir auch Kritik zu Herzen und überlege für mich, was ich daraus entnehmen und gegebenenfalls umsetzen kann. Nur so entwickelt man sich auch weiter.

Frage: Schreibst du noch unter anderen Namen?

Antwort: Nein, ich schreibe ausschließlich unter Juliane Maibach.

Frage:  Was ist das schönste das du bisher in deinem Autorendasein erlebt hast?

Antwort: Das sind sehr viele Dinge. Zum einem sein eignes Buch in den Händen zu halten – das ist immer wieder unglaublich. Natürlich gehören auch die vielen wunderschönen Nachrichten meiner Leser dazu oder seine Bücher auf einer Buchmesse zu sehen.

Was mir ebenfalls sehr viel bedeutet hat, war die Reaktion meines Vaters auf meinen ersten Roman. Meine Eltern wussten nichts davon, dass mein Buch veröffentlicht wurde und habe es meinem Vater zu Weihnachten geschenkt. Er hat es ausgepackt, angeschaut und wusste erst einmal gar nicht so recht etwas damit anzufangen, da ich unter Pseudonym schreibe. Erst als er die Widmung darin gesehen hat, verstand er, hat sich so gefreut und war so gerührt, dass er Tränen in den Augen hatte. Das war ein ganz besonders schöner Moment.

Frage: Erzähl uns doch noch ein bisschen über dich! Was gibt es noch interessantes über dich zu wissen, was wir noch nicht ausgefragt haben?

Antwort: Was es noch über mich zu wissen gibt. Gute Frage … Ich liebe gutes Essen und genieße es in der Sonne draußen zu sitzen. Ich reise gerne, sehe mir neue Orte an und bin ein absoluter Hunde,- und zugleich Katzenliebhaber.

Was ich dagegen gar nicht mag ist Kälte, da ich unwahrscheinlich schnell friere und das Gefühl habe, mir würde gar nicht mehr warm werden. Vor was ich mich regelrecht ekele sind Käfer aller Art. Das liegt wohl an einem Erlebnis aus meiner Kindheit: Damals sind an einem Tag plötzlich Tausende Juni Käfer durch die Luft geflogen und haben sich in meinen Haaren verhakt, so dass sie an meinen Ohren gebrummt und gezappelt haben – Grauenhaft!

Alles in allem würde ich mich als liebevolle, träumende Grenzgängerin bezeichnen, die es in ihrer Vergangenheit alles andere als leicht hatte und heute unendlich glücklich ist, dass ihr Leben doch noch einen so wundervollen Verlauf genommen hat.

 

Hier findet ihr die Homepage von Juliane Maibach: http://www.juliane-maibach.com/

 

 

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